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GRÜNE Hilden diskutieren mit dem Itter Clean Team über den „Verpackungswahn to go“

GRÜNE Hilden diskutieren mit dem Itter Clean Team über den „Verpackungswahn to go“

Am 14. April hatten die GRÜNEN Hilden das Itter Clean Team zu einem Schwer­punkt­tref­fen per Video­kon­fe­renz einge­la­den, um sich über Vermül­lung und den mit ursäch­li­chen Verpa­ckungs­wahn auszu­tau­schen. Bäcker­meis­ter Roland Schü­ren, sowie ein Mehr­weg­her­stel­ler nahmen an diesem Schwer­punkt­tref­fen eben­falls teil.

„Das Itter Clean Team leis­tet so eine wert­vol­le ehren­amt­li­che Arbeit für unse­re Stadt“ so Helen Kehmei­er, Rats­frau bei den GRÜNEN und Orga­ni­sa­to­rin. „Wir haben viele Anre­gun­gen aus der Diskus­si­on mitge­nom­men und werden sie in die Frak­ti­ons­ar­beit einflie­ßen lassen.“

Die GRÜNEN werden sich an der nächs­ten Akti­on des Itter Clean Teams in der Loden­hei­de am 24.04. betei­li­gen. Das Itter Clean Team freut sich über weite­re Anmel­dun­gen unter 

„Es braucht es ein Mehr­weg-System, das in die Brei­te geht, das besten­falls bundes­ein­heit­lich funk­tio­niert, ähnlich den Pfand­fla­schen.“ berich­tet Roland Schü­ren, der für die Stamm­kund­schaft schon seit Jahren ein eige­nes Mehr­weg­sys­tem etabliert hat.

Wenn Bürge­rin­nen und Bürger auf Einweg setzen, dann „sieht man den Müll über­all rumflie­gen. Am Bahn­hof, auf den Grün­strei­fen und sogar in der Itter“ beschreibt Matthi­as Musta­fov­ski enttäuscht. „Dabei müssen wir doch an unse­re Kinder denken, denen wir eine saube­re und schö­ne Stadt hinter­las­sen wollen“. Jürgen Dewes beschäf­tigt sich schon länger mit dem Thema ToGo-Verpa­ckung. „Es kann doch nicht sein, dass (vor Coro­na) ein Kaffee im ToGo-Becher gekauft, vor dem Laden ausge­trun­ken und dann in öffent­li­chen Müll­ei­mern entsorgt wird. Wieso kann man da nicht auf Mehr­weg zurückgreifen?“

 

Die Firma Vytal hat sich als ein Anbie­ter eines solchen Mehr­weg­sys­tems vorge­stellt. Sie arbei­tet mit QR-Codes, sodass es „kein Pfand­sys­tem, sondern über eine Anmel­dung in der App über den QR-Code nach­ver­folg­bar ist und bei allen teil­neh­men­den Part­nern zurück­ge­ge­be­nen werden kann“ so Torben Rieks von Vytal. „Dies macht es über­flüs­sig zunächst Pfand einzu­be­zie­hen und später wieder auszu­be­zah­len“. Vytal bietet Scha­len unter­schied­li­cher Größen für Liefer­diens­te und Bäcke­rei­en an. „Unse­re Kaffee­be­cher und Kuchen­scha­len opti­mie­ren wir gera­de wieder.“

 

Es gibt aber auch weite­re Anbie­ter auf dem Markt. Daher sei es „wich­tig, dass die Hilde­ner Gastro­no­mie­be­trie­be und Bäcke­rei­en sich möglichst zusam­men­tun und auf ein einheit­li­ches System setzen, um solch ein Mehr­weg­sys­tem auch bequem – sowohl für Betrie­be als auch Nutzer­in­nern und Nutzer zu machen.“ so Moritz Wyrt­ki von den GRÜNEN und Mitor­ga­ni­sa­tor des Treffens.

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